Nadine Dubois

ausgebildete Mediatorin, Master of Arts (Philosophie)

Lange Zeit bin ich Konflikten vor allem aus dem Weg gegangen. Da war so ein angeborenes Harmoniebedürfnis, das mich Differenzen nicht gut aushalten ließ. Gleichzeitig ist das nur die halbe Wahrheit. Betrafen die Spannungen nicht mich, war ich schon immer und auch immer wieder gerne als Interessenvermittlerin und Gefühlsübersetzerin tätig.

Ich liebe es, Dinge aus allen möglichen Perspektiven zu betrachten. Philosophie habe ich studiert, um mich, die Welt und das menschliche Miteinander besser zu verstehen. Durch die Mediationsausbildung kam neben einem professionellen Umgang auf der Verstandesebene auch die so entscheidende Gefühlsebene hinzu.

Bei Mediation wird der Blick auf das gerichtet, was jede*r Einzelne in einer Konfliktsituation braucht. Das macht gegenseitiges Verstehen (was nicht gleichbedeutend ist damit, einverstanden zu sein) und – in einem nächsten Schritt – gemeinsame, selbstbestimmte Lösungen möglich.

Für mich ehemals so konfliktscheues Reh ist das jedes Mal ein kleines Wunder. Ich bin fest davon überzeugt, dass Mediation die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Genau deshalb will ich möglichst viele Menschen für diese Art des Umgangs mit Konflikten begeistern und sie auf ihrem Weg hin zu mehr Klarheit unterstützen.